ALL TIME FAVORITES | Hausgötter in Trebnitz

OPUS:25: Jub­liäums­kon­zer­te des Kai­ros Quar­tetts in Brandenburg

Sonn­tag, den 5. Sep­tem­ber 2021 um 18:30
Feld­stein­scheu­ne Schloß Trebnitz

Aus den Favo­ri­ten unse­rer 25 Jah­re Quar­tett-Geschich­te haben wir mit den „Haus­göt­tern“ eine klei­ne Aus­wahl der am häu­figs­ten gespiel­ten Stü­cke des Quar­tetts und meist auch Publi­kums-Lieb­lin­gen zusam­men­ge­stellt. “Mund­rys no one” wur­de in sei­ner ers­ten Ver­si­on von den Mit­glie­dern des spä­te­ren Kai­ros Quar­tetts urauf­ge­führt und lei­te­te unse­re Grün­dung ein. Das hoch­kom­ple­xe Stück war in den ers­ten rund acht Jah­ren eines unse­rer meist­ge­spiel­ten Stücke.

Est­ra­das bemer­kens­wer­te vir­tuo­se und wir­kungs­vol­le Yuun­o­hui-Werk­se­rie von Solo­stü­cken glei­chen Auf­baus ist im Raum ver­teilt zu spie­len. Wir füh­ren es seit 1998 als Kom­bi­na­ti­on des voll­stän­di­gen Vio­lin-Solos auf, ver­teilt auf die bei­den Gei­ger mit ein­zel­nen Sät­zen der Vio­la- und Cel­lo-Soli, wodurch sich Solo‑, Duo- und Trio­be­set­zun­gen ergeben.

Scel­sis drit­tes Streich­quar­tett, seit 2000 im Reper­toire, wur­de von Vie­ri Tosat­ti zu Papier gebracht und basiert auf Mit­schnit­ten von Scel­sis Impro­vi­sa­tio­nen auf der Ondio­la, die nach­träg­lich kom­bi­niert und mani­pu­liert wur­den. Dadurch ist eine fas­zi­nie­ren­de fünf­sät­zi­ge Kom­po­si­ti­on ent­stan­den, die – unge­wöhn­lich für Scel­si – pro­gram­ma­ti­sche Satz­ti­tel trägt (s. Programm).

Für das Streich­quar­tett ) place ( mit Bezug zu Gia­co­met­tis gleich­na­mi­ger Skulp­tur braucht das Quar­tett Prä­pa­ra­tio­nen für sei­ne Instru­men­te, u.a. aus Tele­fon­kar­ten und Was­ser­fla­schen. ) place ( ist in unse­rem Reper­toire, seit­dem wir es 2001/02 urauf­ge­führt haben. Es ist Teil des vier­tei­li­gen Ciclo d’assedio, der die Quar­tett­be­set­zung bis zum Solo-Cel­lo ver­klei­nert, und eine der unge­wöhn­lichs­ten Kom­po­si­tio­nen aller Zei­ten. Gäbe es so etwas wie einen urzeit­li­chen archäo­lo­gi­schen Fund von Musik, so könn­te man sich ) place ( als des­sen authen­ti­sche klang­li­che Rea­li­sie­rung vorstellen.

Das Kon­zert wird ermög­licht durch aus­Klang e. V.

Geför­dert durch das Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Kul­tur Brandenburg

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: https://ausklang.org/cms/pages/de/verein.php

Foto des Kai­ros Quar­tetts © Jere­my Knowles