Das Bran­den­bur­gi­sche Fest der Neu­en Musik inter­so­nan­zen wur­de vom BVNM e.V. im Jahr 2000 gegrün­det und fin­det seit­dem jähr­lich an ver­schie­de­nen Orten in Pots­dam statt. Es gab im Lauf die­ser 20 Jah­re ver­schie­de­ne Lei­te­rin­nen und Lei­ter, die eine wun­der­ba­re Viel­falt unter­schied­lichs­ter Kon­zer­te mit Ensem­bles und Solist*innen mit zahl­lo­sen Urauf­füh­run­gen in nahe­zu jeder mög­li­chen musi­ka­li­schen Beset­zung prä­sen­tier­ten. Zum Jubi­lä­ums­jahr 2020 soll die­se Ent­wick­lung auch doku­men­ta­risch auf­ge­ar­bei­tet wer­den. Seit 2017 wird das Fes­ti­val vom BVNM-Vor­sit­zen­den Tho­mas Ger­win künst­le­risch gelei­tet, unter­stützt von einem mitt­ler­wei­le 12-köp­fi­gen Team, bei dem sich Jede*r auf bestimm­te Aspek­te und Auf­ga­ben spe­zia­li­siert.

Seit­dem ste­hen auch die inter­so­nan­zen unter einem bestimm­ten, jeweils neu­en The­ma – wel­ches sie, als ästhe­ti­scher Par­cours kon­zi­piert, mit ver­schie­dens­ten, auch expe­ri­men­tel­len Kon­zert­for­ma­ten, einer Par­ti­tu­ren- und Klang­kunst­aus­stel­lung, einem Sound­walk (Dr. Micha­el Schenk) sowie einem eben­falls regel­mä­ßig statt­fin­den­den Sym­po­si­um (Prof. Dr. Ulri­ke Liedt­ke) unter­su­chen und bespie­len. Ab 2020 wird außer­dem noch die Spar­te Neu­es Musik­thea­ter ein­be­zo­gen. Eben­falls seit 2017 gibt es eine enge Koope­ra­ti­on mit dem Kunst­haus sans tit­re, wo das gesam­te Haus innen und aus­sen in fast allen sei­ner, akus­tisch teil­wei­se sehr unter­schied­li­chen Räum­lich­kei­ten bespielt wird. Da die inter­so­nan­zen nun regel­mä­ßig im Mai in der Woche ab Him­mel­fahrt statt­fin­den, gibt es auch die Mög­lich­keit, die umlie­gen­den Außen­räu­me sowie die Pots­da­mer Innen­stadt ein­zu­be­zie­hen.

Gleich­zei­tig strah­len die inter­so­nan­zen mit dem Mot­to „Neu­es­te Bran­den­bur­gi­sche Musik im Kon­text inter­na­tio­na­len Reper­toires“ the­ma­tisch und mit ihren Publi­ka­tio­nen auch bun­des­weit, durch die Koope­ra­ti­on mit jeweils wech­seln­den Part­ner­län­dern eben­falls inter­na­tio­nal aus. Dies geschieht auch ganz kon­kret durch soge­nann­te „Brü­cken­kon­zer­te“ in deren Rah­men aus­ge­wähl­te Kon­zer­te des Fes­ti­vals noch­mals an ande­ren, auch inter­na­tio­na­len Orten auf­ge­führt wer­den.

Kon­takt: inter­so­nan­zen