UA von „3 plus x“ von Alex Nowitz in Groß Fredenwalde
Stallmuseum | Groß Fredenwalde 7, 17268 Gerswalde
Stadt – Land – Flux: Musikalischer Rundgang und Uraufführung von „3 plus x“ von Alex Nowitz in Groß Fredenwalde
Das Stallmuseum Groß Fredenwalde lädt am Samstag, 20. Juni 2026, um 19 Uhr zu einer besonderen Klangveranstaltung zwischen Konzert, Rundgang, Fluxus-Aktion und Dorfbegegnung ein. Im Mittelpunkt steht die Uraufführung der neuen Komposition „3 plus x“ von Alex Nowitz – mit dem UMton-Chor, dem Barefaced Body Trio, Eszter Parragi und dem Publikum als aktivem „plus x“.
Groß Fredenwalde, Juni 2026 – Unter dem Titel STADT – LAND – FLUX setzt das Stallmuseum Groß Fredenwalde am Samstag, den 20. Juni 2026, um 19 Uhr seine Tätigkeit als Ort für Begegnung, Austausch und Kunst im Dorf fort. Die Veranstaltung verbindet einen musikalischen Rundgang durch den Ort mit der Uraufführung der eigens für Groß Fredenwalde entwickelten Komposition „3 plus x“ des Potsdamer Komponisten Alex Nowitz. Mitwirkende sind der regionale UMton-Chor, das Berliner Barefaced Body Trio, die Tänzerin Eszter Parragi sowie die Besucherinnen und Besucher selbst. Der Abend beginnt als gemeinsames Hören, Gehen und Wahrnehmen. Ausgangspunkt ist das, was da ist: die Landschaft, das Stallmuseum, das ehemalige Gemeindehaus, Stimmen, Fundstücke, Bewegungen und Geräusche des Dorfes. Sie werden Teil einer musikalischen
Situation, in der die Grenze zwischen Aufführung und Beteiligung offen bleibt. Im Anschluss sind alle Gäste zu Suppe, Brot und Wein eingeladen. Der Eintritt ist frei. Vor Ort werden Fluxus-Pässe gegen Spende ausgegeben. Begleitet wird die Veranstaltung von Radio Industry, einem freien Radio aus Woltersdorf, das vor Ort Interviews mit Beteiligten, Gästen und Mitwirkenden führt.
Ein Projekt über Klang, Beteiligung und Dorf
Das Projekt knüpft an die Geschichte des Stallmuseums an, das 2012 von der international renommierten Künstlerin Prof. Inge Mahn gegründet wurde. Mahn, Meisterschülerin von Joseph Beuys und Professorin an der Kunsthochschule Weißensee, betrieb das Stallmuseum viele Jahre als Ausstellungs‑, Arbeits- und Begegnungsort für Künstlerinnen, Künstler, Bewohnerinnen,
Bewohner und Gäste der Region. Die nach ihrem Tod gegründete Stiftung Stallmuseum sowie der Stallmuseum e. V. erhalten die Gebäude, den Tauschladen und das Winteratelier im ehemaligen Gemeindehaus und führen den Ort weiter. Das Stallmuseum soll ein Ort bleiben, der für alle da ist: für Nachbarinnen und Nachbarn, Gäste, Künstlerinnen und Künstler, Gespräche, Ausstellungen, Musik und einfaches Zusammensein.
Weitere Informationen unter: https://www.stallmuseum.org
Alex Nowitz © Mariya Boyanova

